Hefezopf aus dem Airfryer: So gelingt der Oster-Klassiker in nur 25 Minuten

Hefezopf aus dem Airfryer: So gelingt der Oster-Klassiker in nur 25 Minuten

Der Hefezopf gehört zu Ostern wie bunte Eier und Schokoladenhasen. Doch wer kennt das nicht: der Backofen heizt ewig vor, der Teig braucht Platz und Zeit, und am Ende steht man stundenlang in der Küche. Die gute Nachricht: mit dem Airfryer gelingt dieser österliche Klassiker in nur 25 Minuten – fluffig, goldbraun und unwiderstehlich duftend. Diese moderne Zubereitungsmethode spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie, ohne auf Geschmack oder Tradition zu verzichten. Perfekt für alle, die spontan backen möchten oder deren Backofen bereits belegt ist. Mit dieser Anleitung wird selbst Backanfängern der perfekte Hefezopf gelingen, versprochen.

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mittel

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1. Den Hefeteig vorbereiten

Gebt das Mehl in eine große Rührschüssel und drückt in der Mitte eine Mulde hinein. Streut die Trockenhefe in diese Mulde und gebt einen Teelöffel vom Zucker sowie etwa 50 ml der lauwarmen Milch dazu. Lasst diesen Vorteig – eine Mischung aus Hefe, etwas Mehl, Zucker und Flüssigkeit, die die Hefe aktiviert etwa 10 Minuten ruhen, bis sich kleine Bläschen bilden. Das zeigt euch, dass die Hefe arbeitet und der Teig später schön aufgehen wird. Gebt nun die restliche Milch, den übrigen Zucker, die weiche Butter, das Ei, die Prise Salz und die abgeriebene Zitronenschale hinzu. Verknetet alles etwa 5 bis 7 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und leicht glänzen.

2. Den Teig ruhen lassen

Formt den Teig zu einer Kugel und legt ihn zurück in die Schüssel. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und stellt sie an einen warmen Ort. Lasst den Teig etwa 30 Minuten gehen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. Ein warmer Ort kann beispielsweise die Nähe der Heizung oder ein leicht angewärmter Backofen sein. Wichtig ist, dass der Teig nicht zu heiß steht, sonst stirbt die Hefe ab. Ihr erkennt, dass der Teig fertig ist, wenn er sich etwa verdoppelt hat und beim vorsichtigen Hineindrücken eine Delle zurückbleibt.

3. Den Zopf formen

Nehmt den Teig aus der Schüssel und knetet ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durch, um überschüssige Luft herauszudrücken. Teilt den Teig dann in drei gleich große Stücke. Rollt jedes Stück mit den Handflächen zu etwa 30 cm langen Strängen. Achtet darauf, dass die Stränge gleichmäßig dick sind, damit der Zopf später schön symmetrisch aussieht. Legt die drei Stränge nebeneinander und drückt sie an einem Ende fest zusammen. Nun beginnt ihr mit dem Flechten – eine Technik, bei der drei Teigstränge abwechselnd übereinander gelegt werden. Nehmt immer den äußeren rechten Strang und legt ihn über den mittleren, dann den äußeren linken über den neuen mittleren. Wiederholt das bis zum Ende und drückt auch das untere Ende fest zusammen. Klappt beide Enden leicht unter den Zopf, damit er eine schöne Form bekommt.

4. Den Zopf für den Airfryer vorbereiten

Schneidet ein Stück Backpapier zurecht, das in euren Airfryer-Korb passt. Der Zopf sollte nicht zu groß sein, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann. Falls euer Hefezopf zu lang ist, formt lieber zwei kleinere Zöpfe. Legt den Zopf auf das Backpapier und bestreicht ihn vorsichtig mit verquirltem Eigelb. Verwendet dafür einen Backpinsel und achtet darauf, alle Seiten gleichmäßig zu bestreichen. Das Eigelb sorgt für die schöne goldbraune Farbe. Streut nun den Hagelzucker und die Mandelblättchen über den Zopf. Lasst ihn noch einmal 10 Minuten ruhen, damit er nochmals etwas aufgehen kann.

5. Im Airfryer backen

Heizt euren Airfryer auf 160 Grad vor. Das dauert nur wenige Minuten und spart im Vergleich zum Backofen viel Zeit. Legt den Zopf mitsamt dem Backpapier vorsichtig in den Korb. Backt ihn bei 160 Grad etwa 15 Minuten. Öffnet dann den Airfryer und prüft die Farbe. Wenn der Zopf bereits schön goldbraun ist, aber innen noch nicht durchgebacken scheint, könnt ihr ihn mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. Backt ihn dann weitere 8 bis 10 Minuten bei gleicher Temperatur. Macht die Klopfprobe – klopft mit dem Fingerknöchel auf die Unterseite des Zopfes. Klingt es hohl, ist er durchgebacken. Lasst den Hefezopf auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen, bevor ihr ihn anschneidet.

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Nehmt den Teig aus der Schüssel und knetet ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kurz durch, um überschüssige Luft herauszudrücken. Teilt den Teig dann in drei gleich große Stücke. Rollt jedes Stück mit den Handflächen zu etwa 30 cm langen Strängen. Achtet darauf, dass die Stränge gleichmäßig dick sind, damit der Zopf später schön symmetrisch aussieht. Legt die drei Stränge nebeneinander und drückt sie an einem Ende fest zusammen. Nun beginnt ihr mit dem Flechten – eine Technik, bei der drei Teigstränge abwechselnd übereinander gelegt werden. Nehmt immer den äußeren rechten Strang und legt ihn über den mittleren, dann den äußeren linken über den neuen mittleren. Wiederholt das bis zum Ende und drückt auch das untere Ende fest zusammen. Klappt beide Enden leicht unter den Zopf, damit er eine schöne Form bekommt.

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Martijn

Tipp vom Chefkoch

Wenn euer Airfryer eher klein ist, teilt den Teig lieber in zwei Portionen und backt zwei kleinere Zöpfe nacheinander. So wird die Luftzirkulation nicht behindert und beide Zöpfe werden gleichmäßig goldbraun. Außerdem könnt ihr den Hefezopf wunderbar variieren: gebt Rosinen, gehackte Nüsse oder Schokoladenstückchen in den Teig für noch mehr Geschmack. Achtet darauf, dass die Butter wirklich weich ist, bevor ihr sie zum Teig gebt – so lässt sie sich viel besser verarbeiten und der Teig wird geschmeidiger.

Perfekte Begleitung zum Hefezopf

Ein frisch gebackener Hefezopf schmeckt am besten zu einer Tasse dampfendem Kaffee oder einem aromatischen Schwarztee. Für Kinder und alle, die es gerne fruchtig mögen, passt ein frisch gepresster Orangensaft hervorragend. An Ostern darf es auch gerne ein Glas Prosecco zum Osterbrunch sein – die feinen Bläschen harmonieren wunderbar mit der leichten Süße des Gebäcks. Wer es traditionell mag, serviert dazu heiße Schokolade mit einem Klecks Sahne. Das macht den Ostermorgen zu einem besonderen Genussmoment für die ganze Familie.

Zusätzliche Info

Der Hefezopf hat eine lange Tradition, die weit über Ostern hinausgeht. Ursprünglich stammt er aus dem süddeutschen und österreichischen Raum, wo er zu festlichen Anlässen gebacken wurde. Die geflochtene Form symbolisiert dabei Zusammenhalt und Verbundenheit. Zu Ostern steht der Hefezopf für den Frühling, das neue Leben und die Auferstehung. In manchen Regionen wird er auch Osterzopf oder Striezel genannt. Die Zubereitung im Airfryer ist eine moderne Interpretation, die zeigt, dass Tradition und Innovation sich nicht ausschließen müssen. Der Airfryer arbeitet mit heißer Umluft, die den Teig schnell und gleichmäßig gart – perfekt für spontane Backmomente, wenn der große Backofen zu viel wäre.

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